Cannabis-Kultur


Das Gras der Venus

Seit über 8.000 Jahren wird Cannabis in verschiedenen Kulturen genutzt. Es dient bis in die Gegenwart als Heilmittel für verschiedene Krankheiten beziehungsweise zur Schmerzlinderung, wird als Rohstoff für Textilien oder Papier genutzt sowie nicht zuletzt als Genuss- und Rauschmittel gebraucht. Eine besondere religiöse Bedeutung nimmt Cannabis im Hinduismus und innerhalb der Rastafari-Bewegung ein. Zu einem internationalen Verbot kam es 1925 nachdem der Gebrauch in der westlichen Welt stark zugenommen hatte. Bis heute sehen die VertreterInnen einer restriktiven Position den Gebrauch als Synonym für einen Verfall gesellschaftlicher Werte, wobei vorgebliche negative gesundheitliche und soziale Folgeerscheinungen betont werden. Dem gegenüber steht die Legalize-Bewegung, die darauf verweist, dass beispielsweise in Deutschland rund vier Millionen Menschen regelmäßig Cannabis gebrauchen, ohne unter problematischen Begleiterscheinungen zu leiden.

Aus den getrockneten Blättern und Blüten der Cannabis-Pflanze wird das Marihuana (”Gras”) gewonnen, während aus dem Harz der weiblichen Pflanze das Haschisch hergestellt wird. Beide Zubereitungen enthalten in unterschiedlicher Konzentration als psychoaktiv wirksame Substanz das Tetrahydrocannabinol (THC). Die Cannabisprodukte werden zumeist mit Tabak als Joint oder in Pfeifen geraucht, zum Teil auch gegessen oder als Teemischung getrunken. Die wesentlichen psychischen Erscheinungen liegen in einer entspannenden und beruhigenden Wirkung in Verbindung mit leichter Euphorie und oftmals Heiterkeit. Zumeist werden die Sinneseindrücke verstärkt, zudem verändern sich die Wahrnehmungen von Farben und Klängen wie auch das Zeitempfinden. “Ich liebe es einfach mit Freunden abzuhängen und zu kiffen. Wir sind dann immer relaxed und witzig drauf. Alltägliche Sachen sind plötzlich völlig abgefahren und wir denken irgendwie um die Ecke. Nur wenn ich zuviel geraucht habe, dann hänge ich mit einem breiten Grinsen nur noch ab und bin zu nichts mehr in der Lage.”(14) Unterschätzt werden oftmals die möglichen psychedelischen Wirkungen, welche die Wahrnehmung verändern und im ungünstigen Fall auch Ängste oder gar psychotische Zustände mit auslösen können. Problematisch ist zudem insbesondere ein hoch frequenter Cannabiskonsum während der Pubertät, der sich einschränkend auf die Lern- und Erinnerungsfähigkeiten auswirkt.

Quelle: http://www.hanfplantage.de/

>>hier weiterlesen>>  Macht Hanf, also Cannabis, Lust auf Sex

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Über diewaldmeister

meine -- Alpha-Wellen 7...12Hz entspannter Geisteszustand, abstraktes Denken.
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